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herausſtreckte und es dann fallen ließ. Der Fenſter⸗ Fluͤgel wurde ſogleich verlaſſen.
„Gebt es mir,“ ſagte Julian zu dem Aufſe cher, der das Tuch aufhob; es iſt vielleicht die letzte Gabe meiner Mutter.“
Der alte Mann hob das Tuch auf, und unter⸗ ſuchte es mit der Genauigkeit eines Aufſehers, der gewohnt iſt eine geheime Correſpondenz in den ge⸗ ringſten Handlungen des Verkehrs zu entdecken.
„Es kann Schrift mit unſichtbarer Tinte darauf ſein,“ ſagte einer der Kameraden.
„Es iſt feucht, aber ich glaube, nur von Thraͤ⸗ nen,“ antwortete der Alte.„Ich kann es dem armen jungen Herrn nicht vorenthalten.“
„Ach Herr Coleby,“ ſagte ſein Kamerade, in ei⸗ nem ſanft verweiſenden Tone,„Sie wuͤrden jetzt eine beſſere Livree, als den Rock eines Polizeidie⸗ ners tragen, wenn nicht Ihr theilnehmendes Herz es verhindert haͤtte.“
„Das hat wenig zu bedeuten,“ antwortete der alte Coleby,“ was ich bei Verrichtung meiner Pflicht fuͤhle, oder welcher Rock meine alte Bruſt vor kaltem Wetter ſchuͤtzt, wenn mein Herz nur meinem Koͤnige treu iſt.“
Julian ſteckte indeß das Zeichen der Zaͤrtlichkeit ſeiner Mutter, mit dem ihn der Zufall begluͤckt


