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eines zu hoch gewachſenen Schulknaben verachtet und oft verachtet hat.“ 1
Bei dieſen Worten wandte er ſich ab, und ver⸗ huͤllte ſein Geſicht mit einem kleinen Schnupftuche, waͤhrend in Julian gegen ihn das tragikomiſche Ge⸗ fuͤhl entſtand, worin wir den Gegenſtand, der es erregt, um nichts weniger bedauern, ob wir gleich mitten in unſerer Sympathie ein wenig zum Lachen geneigt ſind. Der Gefangenwaͤrter machte ein Zei⸗ chen, dem Peveril gehorchte, indem er den Zwerg einer troſtloſen Einſamkeit uͤberließ.
Als Julian dem Waͤrter durch die mannichfachen Windungen dieſes traurigen Labyrinths folgte, be⸗ merkte der Mann,„er ſei ein wunderlicher Kauz, der kleine Sir Gottfried, und im Punkte der Galanterie ein wahrer Ausbund. Da waͤre ein gewiſſes leicht⸗ fertiges Maͤdchen geweſen, das ihn geangelt habe,“
ſagte er;„aber was haͤtte ſie mit ihm anfangen koͤnnen, außer daß ſie ihn nach Smithfield brachte, und ihn um Geld zeigte, eine bewegliche Puppe; das war,“ ſagte er,„doch ſauer zu verdienen.“
Aufgemuntert durch dieſe Eroͤffnung, fragte Ju⸗ lian ſeinen Begleiter, ob er wuͤßte, warum ſein Ge⸗ faͤngniß vertauſcht wuͤrde.„Um Sie zu lehren, ein Brieftraͤger des Koͤnigs ohne Vollmacht zu werden,“ ſagte der Mann. 4


