Teil eines Werkes 
4. Band (1822)
Entstehung
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ſchuld, wenn ich ſo ſagen darf, wie es Leute gern zeigen, ſie moͤgen ſchuldig ſein oder nicht. Aber ich kann nicht ſagen, daß Schuld oder Unſchuld viel ausmacht, außer daß es Worte im Ausſpruche des Geſchwornen⸗Gerichts ſind.

Seltſam, dachte Peveril, obgleich der Mann ganz natuͤrlich und ohne einen Doppelſinn zu ſpre⸗ chen ſchien,ſeltſam, daß ſich Alles ſcheinbar verei⸗ nigen ſoll, einen Plan zur Flucht auszufuͤhren, koͤnnt ich ihm nur meine Beiſtimmung geben! Und haͤtt ich nicht beſſer ethan, ihn anzunehmen? Wer auch immer ſo viel fuͤr mich thut, er muß mir wohl⸗ wollen, und ein Wohlwollender wuͤrde nie die unge⸗ rechten Bedingungen erzwingen wollen, in die ich fuͤr meine Befreiung willigen foll.

Aber dieß Mißtrauen in ſeine Entſchließung dauerte nur einen Augenblick. Er beſann ſich ſchnell, daß, wer auch immer ihm zur Flucht behaͤlflich waͤ⸗ re, ſich nothwendig großer Gefahr ausſetzen muͤßte, und ein Recht haͤtte, die Bedingung feſtzuſetzen, unter der er ſie zu uͤbernehmen Willens waͤre. Er bedachte

auch, daß Falſchheit gleich niedertraͤchtig waͤre, ſie

moͤchte ſich in Worten oder in ſtummen Zeichen aus⸗ druͤcken, und daß er eine eben ſo platte Luͤge ſich er⸗ lauben wuͤrde, wenn er ſich des vorgeſchlagenen Zei⸗ chens ſeines Entſchluſſes, der Alexie Bridgenorth zu