Teil eines Werkes 
17. Band, Redgauntlet : eine Erzählung aus dem 18. Jahrhundert : 3. Bändchen (1826)
Entstehung
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Wahrhaftig ja, ſagte ſie mit einem Seufzer, den wir fruͤheren Erinnerungen zu ſchenken pfle⸗ gen, deren Gegenſtand nicht mehr iſt. Er war nicht ſo groß, als ſein Bruder und uͤberhaupt ein feinerer Mann. Nachdem er ſich ein großes engliſches Ver⸗ moͤgen erheurathet hatte, hielt man ihn fuͤr keinen ſo guten Schotten mehr, als Eduard.

Da hatten die Leute unrecht, ¹ ſagte Summer⸗ trees,der arme Harry war keiner von den groß⸗ ſprecheriſchen, einherſtol zunden Gecken, die von dem reden, was ſie geſtern been, oder morgen thun wollen; wenn irgend erwas gerade zu thun war, da haͤttet Ihr den Harry Redgauntlet ſehen ſollen. Ich ſah ihn bey Culloden, als alles verloren war mehr thun, als zwanzig jener aufgeblaſenen Prahler, bis die Soldaten, die ihn gefangen nahmen, ſchrieen, man ſolle ihm nichts zu Leid thun, ſo habe es jemand ausdruͤcklich befohlen; denn er war der tapferſte von allen. Nun als ich an Harry's Seite ging und ich fühlte, daß er im Morgennebel meine Hand mit emporhob, um ſich die Augen auszuwiſchen, denn we⸗ gen der Feſſeln konnte er nicht anders, da meynte ich, mein Herz muͤſſe um ihn brechen. Unterdeſſen probierte und probierte ich, meine Hand ſo klein, als eine Damenhand, zu machen, ob ich nicht allenfalls aus meiner eiſernen Handſchelle herausſchluͤpfen koͤn⸗ ne. Ihr koͤnnt denken, ſagte er, indem er ſeine breite knochichte Hand auf den Tiſch legte,daß ich genug zu thun hatte, mit meiner Hand ſo groß als eine Hamelsſchulter, aber Ihr ſeht, die Fauſtknochen ſind ſehr groß, und ſo mußten ſie mir die Handſchelle ziemlich weit laſſen; endlich ſchluͤpfte ich mit meiner Hand heraus und wieder hinein, der arme Harry war aber ſo tief in ſeine Gedanken verfenkt,daß ich ihm das, was ich that, nicht bemertlich machen konnte.

Warum nicht, ſagte Alan Fairford,fuͤr den die Erzaͤhlung intereſſant zu werden anfing.

Weil eine ungeſchlachte Beſtie von einem Dra⸗