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zu ſagen, daß ich alle Achtung habe vor dem alten und ehrwuͤrdigen Hauſe der Redgauntlet.“
„Und dazu habt Ihr gute Urſache, denn Ihr ſeyd mit ihnen verwandt, und kennet ſowohl die noch Le⸗ benden, als die bereits Verſtorbenen recht gut.“
„In der That, Ihr habt Recht, Madame, ant⸗ wortete der Laird, denn ich und der arme Harry Red⸗ gaunntlet, der zu Carlisle ausgerungen hat, waren ein Herz und eine Seele, und doch trennten wir uns nach kurzem Abſchied.“
„Ach, Sommertrees, ſagte Mr. Crosbie, dieß war damals, als Ihr den Galgenbetrug ſpieltet, und den Namen Pate⸗im⸗Peril bekamet. Erzaͤhlt doch die Geſchichte meinem jungen Freunde hier. Er hört ei⸗ nen ſolchen Pfiff gern, wie die meiſten Advokaten.“
„Ich wundere mich uͤber Euren Mangel an Vor⸗ ſicht, Herr Richter, ſagte der Laird, ganz nach Art der Saͤnger, die ſich weigern, zu ſingen, wenn ihnen das Lied ſchon auf der Zungenſpitze ſchwebt. Ihr ſoll⸗
tet doch bedenken, daß es gewiße. alte Geſchichten giebt, die man nicht mit voͤlliger Sicherheit aller der⸗ jenigen auftiſchen kann, die dabei betheiligt ſind.“ Ich hoffe, ſagte die Lady, Ihr habt nicht zu fuͤrchten, daß irgend etwas zu Eurem Nachtheil aus dem Hauſe getragen worden, Summertrees. Ich ha⸗ de die Geſchichte zwar ſchon gehöͤrt, je öͤfter ich ſie aber hore, deſto wunderbarer kommt ſie mir vor.“ „Ja, Madame, aber man hat ſich jetzt ſchou lan⸗ ge genug daruͤber gewundert, und es iſt Zeit, damit aufzuhoͤren“ antwortete Maxwell. 3 Fairford hielt es der Hoͤflichkeit gemaͤß zu ſagen, er habe oft von der wundervollen Flucht Marwells gehoͤrt, und nichts koͤnnte ihm angenehmer ſeyn, als einmal das Wahre an der Sache zu vernehmen. Aber Summertrees blieb darauf, und wollte die Geſellſchaft mit ſolchem alten Unſinne nicht um ihre Zeit bringen⸗ 3


