96 und Earem bekannten Eifer fuͤr die Regierung, wird nicht unterlaſſen, thaͤtige Unterſuchung anzuſtellen. Mr. Crosbie, Ihr ſeyd meines Vaters Freund, und ich achte Euch deßhalb„ andere aber wuͤrden daraus
ſchlimme Folgerungen ziehen.
Die Geſichter, die der Herr Richter ſchnitt, hat⸗ ten ihren guten Grund; ſehr beunruhigt lief er im Zimmer auf und ab, indem er oͤfters wiederholte: ber was kann ich thun, Mr. Fairford? Ich wette, Ihr Freund wird ſich wieder zeigen, er konint zuruͤck, wie ein ſchlechter Schilling,— das iſt keine Waare, die ſich verliert, ein verdammter Junge, der mit ei⸗ nem blinden Geiger im Land umher rennt, und an Feſtgelagen dem liederlichen Volke aufſpieit, wer kann
ſagen, wo ſo ein Menſch hinkommt?“
„„„Man hat Leute im Stadtgefängniß feſtgeſetzt, wie ich von dem Unterſheriff vernahm, ſagte Mr. Fair⸗ ford; Ihr muͤßt ſie vor Euch berufen und ausfragen, was ſie von dem jungen Manne wiſſen.“
„Ja, ja, der Unterſyeriff hat einige arme Lente verhaften laſſen, ich glaube, elendes unwiſſen des Fi⸗ ſchervolk, welche mit dem Quaͤker Geodes und ſeinen Stekuetzen Haͤndel gehabt haben, die mit Achtung gegen Eure Amtskleidung ſev's geſagt, Mr. Fairford, nicht ganz und gar geſetzlich ſind, und der Stadtſchrei⸗ ber meint, ſie könnten ganz geſetzlich ohne weiteres weggenommen werben; doch das mag gehen, wie es wit! Aber, Sir, die Leute ſind aus Mangel an Be⸗ weiſen wieher entlaſſen worden; der Qnaͤcker wollte nicht ſchwoͤren gegen ſie, und was konnte dann der Sheriſf und ich anders thun, als ſie loslaſſen? Kommt mit, friſch auf, Mr. Alan, und macht noch einen Spaziergang bis zur Eſſenszeit, ich muß nun wirklich in den Rath gehen.“
21 Haltet einen Augenblich, Hr. Richter, ich bringe dey Euch als bey der Obrigkeit eine Klage an⸗ und Ihr moͤchtet es ſchwer finden,& ſo leicht hüber
in⸗


