Teil eines Werkes 
17. Band, Redgauntlet : eine Erzählung aus dem 18. Jahrhundert : 3. Bändchen (1826)
Entstehung
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Ich weiß ſo viel von dieſen Fairford's, als von Euch, erwiederte er.

So viel, ſagte ich, und ſo wenig. Denn Ihr koͤnnt weder ihren, noch meinem wadhren Werth ſchä⸗ tzen. Ich weiß, Ihr habt ſie geſehen, bei Euerem letzten Aufenthalt in Edinburgh.

Ha! rief er aus, und blickte mich durchdrin⸗ gend an..

Es iſt wahr, ſagte ich, Ihr koͤnnt es nicht laͤug⸗ nen, und da ich Euch ſo gereigt habe, daß ich etwos von Euern Umtrieben kenne, ſo will ich Euch warnen, henn ich habe Mittheilungswege, die Euch unbekannt ſind. Zwingt mich nicht, ſie zu Eurem Nachtheil zu gebrauchen..

Zu meinem Nacotheil! erwiederte er.Inn⸗ ger Mann, ich laͤchle uͤber Eure Thorheit und vergebe ſie Euch. Ja, ich will Euch ſagen, was Ihr nicht bemerkt hadt, daß ich nemlich aus Briefen von dieſen Fairford's zuerſt die Vermuthung ſchoͤpfte, die durch meinen Beſuch bei ihnen beſtaͤtigt wurde, daß Ihr die Perſon ſend, die ich ſeit Jahren geſucht hatte.

Wenn Ihr dieß, ſagte ich, aus jenen Papieren erfahren habt, die ich in jener Nacht bei mir hatte, als ich mich in der Nothwendigkeit befand, Euer Gaſt zu Brockenburn zu werden, ſo beneide ich Euch nicht um Eure Gleichgultigkeit gegen die Mittel, Euch haar chten zu verſchaffen. Es war nicht ehrenvoll uͤr

Stille, junger Mann, ſagte Herries ruhiger, als ich erwartet hatte;das Wort Unehre darf nicht in Verbindung mit meinem Namen erwaͤhnt werden. Eure Brieftaſche war in der Taſche Eures Roës, und eutgieng der Aufmerkſamkeit eines Andern nicht, ob⸗ gleich es vor der meinen voͤllig ſicher geweſen wäre. Mein Diener Chriſtal Nixon brachte mir die Nach⸗ richt, nachdem Ihr weg waret. Ich war unzufrieden mit der Art, wie er ſich die Nachricht verſchafft hatte, aber es war nicht weniger meine Pflicht ‚mich von der