Teil eines Werkes 
17. Band, Redgauntlet : eine Erzählung aus dem 18. Jahrhundert : 3. Bändchen (1826)
Entstehung
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innerten, wodurch er, unter nicht weniger unguͤnſti⸗ gen Verhaͤltniſſen, als die ſeines Sohnes, die Be⸗ freiung Swottlands ins Werk gerichtet hatte.

Der Uſurpator Eonaro Baliol war mit wenigen ſeiner vertrauten Anyaͤnger bei einem Feſte auf dem Schloße Annen, als er plötzlich von einer auserleſenen Schaar patrioriſcher Inſurgenten uͤberfallen wurde. Jhre Fuͤhrer waren Douglas, Randolph, der junge Carl von Moray, und Ser Simon Fraſer; ihr Er⸗ folg war ſo vollſtaͤndig, dasß Baliol kaum gekleidet und auf einem ungeſattelten Pferde entfliehen mußte, um ſein Leben zu retten. Es war von Wictigkeit, ſich wo moͤglich ſeiner Yerſon zu bemaͤchtigen, und er

wurde deshalb raſch verfolgt, von einem tapfern Rit⸗

ter normaͤnniſcher Abkunft, deſſen Familie ſich ſchon

lange in dieſem Lande niedergelaſſen hatte. Ihr nor⸗ maͤnniſcher Mann war Fitz⸗Aldin, der Ritter hatre aber von der großen Niederlage, die er unter den Suͤdblaͤndern angerichtet hatte, und von ſeinem Wi⸗ derwillen, irgend jemanden Pardon zu geben, den er waͤhrend der fruͤhern Kriege dieſer blutigen Periode gezeigt hatte, den Namen Redgauntler(Rothhand⸗ ſchuh) erhalten, den er auf ſeine Nachkommen üper⸗ Irug

3 Redgauntlet! wiederholte ich unwigkuͤhrlich. Ja Redgauntlet, ſagte mein angeblicher Vormand, und ſah mich ſcharf an;weckt dieſer Name irgend Erinnerungen in Euch auf?

Nein! erwiederte ich,außer daß ich kuͤrzlich eine wuanderbare Geſchichte von dem Helden erzaͤhlen

hoͤrte.

Viele der Art ſind uͤber die Familie in Umlauf. antwortete er, und fuhr dann in ſeiner Erzaͤhlung fort:Alberick Redaauntlet, der erſte ſeines Hauſes, der dieſen Namen fuͤhrte, war, wie man ſchon dar⸗ aus ſchlieſſen kann, von finſterer unverſoͤhnlicher Ge⸗ muͤthsart, weiche durch Fam lienzwiſte noch haͤrter ge⸗ worden war. Ein einziger Sohn, kaum 18 Jahre alt,