Teil eines Werkes 
17. Band, Redgauntlet : eine Erzählung aus dem 18. Jahrhundert : 3. Bändchen (1826)
Entstehung
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ich vernahm flüſternde Stin men, und leiſe Tritte der Diener, die meine Ruhe nicht ſtören zu wollen ſchie⸗ nen; es kam mir ror als befänd e ich mich in den Haͤnden meiner Freunde, oder in denen von Men⸗ ſchen, die mir perſönlich nichts zu Leide thun woltten.

Undeutlich ſchweben mir nur die Begebenheiten der zwei oder drei Dage vor, die ich in abwechſelnder Fieberhitze zubrachte; bald ward ich von Träumen und ſchrecklichen Erſcheinungen aufgeſchreckt, bald bo⸗ ten ſich meiner erbitzten Einbildungskraft wieder er⸗ freul chere Gegenſtände dar. Alan Fairford wird mich verſeehen wenn ich ſage, daß ich überzeugt bin den G. M. während dirſer Zeit geſehn zu haben. Ich genoß arztlicher Bedienung und mehr als ein Mal ließ man

mir zur Ader. Ich erinnere mich auch einer ſchmerze

lichen Operatien am Kopfe, wo ich in der Nacht wäh⸗ rend des Aufruhrs einen heftigen Schlag bekommen hatte. Das Haar ward mir glatt abgeſchoren und der Hirnſchödel unterſucht, um zu ſehen ob das Eehirn nicht gelitten habe.

Beim Anblick des Arztes wäre es natürlich ge⸗ weſen, ihn wegen meiner Geſangenſchaſt anzureden, und ich erinnere mich⸗ daß ich es mehr als ein Mal ver⸗ ſuchte. Aber wie mit einem Zauber bannte das Fie⸗ ber meine Zunge, und wenn ich den Doctor um Hͤlfe bitten wollte, ſo phantaſirte ich darüber, und ſprach ich

weiß nicht welchen Unſinn. Eine unwiderſtehliche Ge⸗ 3

walt ſchien das Geſpräch auf einen andern als den be⸗

abſichtigten Gegenſtand zu leiten, und obgleich ich mich

des Irrthums bewußt war, ſo konnte ich ihn doch nicht verbeſſern. Ich beſchloß daher, mich ruhig zu

verhalten, bis die Fähigkeit anhaltend denken und mich ausdrücken zu können, mit meiner gewöhnlichen

it zurückkehrte, die von den Mühſeligkeiten

Geſundheit und den Leiden, die ich erduldele, einen bedigen erlitien hatte. 8

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