131
ken den Garaus machen. Es waͤre doch eine Schande, ſich ohne Schuß zu ergeben.— Nehmi Euch in Acht, gnaͤdiger Herr, ſie ſind doppelt geladen.“
„Ich will mich ſchon in Acht nehmen, John Da⸗ vies,“ erwiederte der Quaͤker, indem er ſie in einen Waſſerbehaͤlter warf, der neben ihm ſtand,„und ich wuͤnſchte recht ſehr, daß ich in dieſem Augenblick das ganze Geſchlecht derſelben ſo nutzlos machen koͤnnte.“
Ein Schatten tiefen Mißvergnuͤgens verfinſterte fuͤr einen Augenblick die ohnehin melancholiſchen Zuͤge des John Davies.„Es ſcheint alſo, Ew. Gnaden wollen das Commando ſelbſt uͤbernehmen?“ ſagte er nach einer Pauſe.„In Gottes Namen, aber dann werde ich wenig mehr nützen; und da Ew. Gnaden oder Ew. Wohlgeboren, oder was Sie ſeyn mögen, es im Guten auszufuͤhren glauben, ſo denke ich, wird es beſſer gehen, wenn ich meines Weges wandere, denn ich ſchlage gern darauf los; aber ohne Ordre werde ich nie meinen Poſten verlaſſen.“
„Die will ich Dir geben, John Davies; gehe alſo gleich nach Mount Sharon und nimm den Knaben Phil mit. Wo iſt er?“
„Ex ſteht auf der Lauer, um die Ankunft dieſes Abſchaums der Menſchheit zu erſpaͤhen,“ antwortete Davies,„aber wozu braucht man es zu wiſſen, wenn ſie kommen, wenn man nicht die Waffen ergreift.“
„Nur Vernunft und Ruhe ſollen unfere Waffen ſeyn.“
„Es wuͤrde eben ſo viel nuͤtzen, wenn Sie Spreue gegen den Wind werfen wollten, als mit ſolchen Schur⸗ ken von Waͤhrheit und Recht zu reden.“ 4 „„Gut, gut, es ſey ſo,“ ſagte Joſua;„und nun n Davies, ich weiß, daß Du ein tapferer Mann ſ, wie die Welt ſagt, und habe immer gefunden, daß Du auch ein ehrlicher biſt. Ich befehle Dir alſo, nach Mount Sharon zu gehn, Phil aber ſoll ſich an's
Ufer hinlegen(ſorge dafur, daß der arme Knabe einen 9.*


