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entfloh aus dem Saale, ohne ein einziges Wort auf die Fragen zu Lutworten, mit denen man ihn von al⸗ len Seiten beſtuürmte,„Was gibt's?“—„Iſt es
ihm unwohl geworden?“„Soll man eine Saͤnfte ho⸗
len?“ u. ſ. w.
Der aͤltere Fairford, der ſitzen blieb, und bewußt⸗ los vor ſich hin ſtarrie, als waͤre er von Stein, kam endlich durch die. ängſtlichen Nachfragen der Richter und der Advokaten nach der Geſundheit ſeines Soh⸗ nes, wieder zu ſich ſelbſt. Da erhob er ſich mit ei⸗ ner Miene, in welcher ſich die tiefe Hochachtung ſpie⸗ gelte, die er dem Gerichte zu erzeigen gewohnt war, vermiſcht mit dem Ausdrucke innerer Beweaung; mit Muͤhe ſtotterte er etwas von einem Mißverſtaͤndniß— einer ſchlimmen Nachricht— er hoffe, Alan wuͤrde ſich morgen wieder wohl befinden. Dann aber, unfaͤ⸗ hig fortzufahren, ſchlug er die Haͤnde zuſammen, und mit dem Ausrufe:„Mein Sohn, mein Sohn!“ ver⸗ niß er eilig den Gerichtshof, als woute er ihn ver⸗ olgen.*
„Was gibt's denn jetzt⸗ nun gar mit dem alten Burſchen,“ ſagte ein ſcharfſinniger, metaphyſiſcher⸗ Nichter.„Es iſt doch eine verzweifelte Sache, Blad⸗ derskate; zuerſt macht ſie den armen Mann⸗ toll, der ſie fuͤhrt— dann geht Euer Vetter aus purer Angſt auf und davon— darauf bringt ſie den jungen, hoff⸗ nungsvollen Mann vor lauter Studinum an's Ueber⸗ ſchnappen, wie ich glaube— und nun wird gar der alte Saunders Fairford ſo mondſuͤrhtig, wie einer von Allen. Was ſagt Ihr zu der ſaubern Geſchichte?“
„Gar nichts, Mylord,“ antwortete Bladderskate, der viel zu ſehr an den Formen hing, als daß er den poetiſchen Schwung, den ſein College manchmal nahm, bewundert baͤtte—„Ich ſage gar nichts, und bitte nur den Himmel, daß er uns den eigenen Verſtand laſ⸗ ſen moͤge.“
„Amen, amen,“ antwortete ſein gelehrter Mit⸗ bruder; denn einige von uns haben ohnehin wenig zu verlieren.“⸗—


