86. (ein Schluck Branntwein),— Herr Alan Fairford, ich wuͤnſche Euch Gluͤck zu Euerem muthvollen Unter⸗ nehmen(wieder ein tuͤchtiger Zug).— Und nun ob⸗ ſchon Ihr einen ertraͤglichen Auszug dieſes großen Rechtsſtreits, von dem jeder, der nur je die Schwelle der Außenhalle betrat, gehoͤrt haben muß, gegeben habt (wieder auf Euere Geſundheit als Zwiſchenb), ſo iſt es Euch doch entfallen, ein Wort von der Verhaflung zu ſprechen.“
„Ich wollte eben dieſen Punkt beruͤhren, Mr. Peebles.“
„Aber der Aufſchub der Prozeßkoſten?“
„Da komme ich eben hin.“
„Aber die Vertheidigung des Prozeſſes vor dem Scheriff?“ 3
„Da komme ich eben dran.“.
„Ja, wie die Sweed nach Melroſe koͤmmt, glaube ich,“ ſagte der Prozeßkraͤmer, und fuͤllte, wie in Ge⸗ danken, den Becher viertelsvoll mit Branntwein.„Ach Mr. Alan Fairford, welch' ein gluͤcklicher Mann ſeyd Ihr doch, gleich beim Beginnen Eurer Laufbahn einen⸗ Prozeß wie den Meinigen, zu fuͤhren. Er iſt 8 maßen eine Muſterkarte aller anderen, Freun Himmel, es giht im ganzen römiſchen und ſchottiſchen Recht auch nicht ein remedium juris, wovon Ihr nicht hier ein Proͤbchen faͤndet. Alſo auf den Wunſch, daß Ihr gluͤcklich durchkommt— Pſchah— ich trinke, glaube ich, reinen Spiritus. Nun, wenn der Heide allzuſtark iſt, ſo wollen wir ihn mit Bier taufen Thier goß er ein wenig Bier in ſein Getraͤnk, ſchwieg, rollte ſeine Augen, gab mir einen Wink und fuhr fort). Ja, Mr. Fairford— der Sturm und Angriff, Mr. Fair⸗ ford, als ich den elenden Plainſtanes ſo kange reizte, bis er mir kaum zwei Schritte von Kinig Karls S ta⸗ tue, im Vorhof des Parlaments die Naſe entzwei ſchlug — da hatte ich ihn mit ſeinem eignen Netze gefangen. Denn niemand konnte mir ſagen, wie ich den Prozeß angreifen muͤßte— kein Advokat, ſo ſehr ſie ſonſt mit Wind handeln, woltte ſich herablaſſen, mir zu ſagen,


