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„Der Advokat dem Richter erſter Inſtanz, der Rich⸗ ter erſter Inſtanz dem inneren Gerichtshof, der Praͤſt⸗ dent der Bank. Es iſt grade wie: das Seil an dem Mann, der Mann an dem Ochs, der Ochs ans Waſ⸗ ſer, das Waſſer ins Feuer.“—
„Still, ums Himmelswillen, Mr. Peebles,“ ſagte mein Vater, indem er ihm den Faden der Kette ab⸗ ſchnitt;„die Zeit draͤngt, wir muͤſſen an die Arbeit gehn— man darf das Gericht nicht unterbrechen, wie Ihr wißt.— Hem, hem! Aus dem Auszug alſo erhellt”—
„Ehe Ihr anfangt,“ ſagte Peter Peebles,„wuͤr⸗ det Ihr mir eine Gefaͤlligkeit thun, wenn Ihr mir ein
Stuͤck Brod und Kaͤſe, oder kalte Kuͤche, dder Bruͤhe oder ſonſt einigen Mundvorrath bringen laſſen wolltet; ich habe mich ſo ſehr geeilt, Euren Sohn zu ſprechen, daß ich keinen Biſſen zu Mittag aß.
Herzlich froh, eine ſo gute Gelegenheit zu haben, ſeinem Clienten, im buchſtaͤblichen Sinne des Worts, das Maul zu ſtopfen, beeilte ſich mein Vaur, einige
kalte Speiſen herbeibringen zu laffen, zu welchen John
Wilkinſon, der Hausehre wegen, eine Flaſche Brannt⸗ wein hinzufügen wollte, die er aber, auf einen Wink
meines Vaters, mit einem Dierkrug vertauſchen mußte.
Peter verſchlang die Speiſen mit der Raubgier eines ausgehungerten Loͤwen. Das Mahl aber nahm ſeine
Aufmerkſamkeit ſo ſehr in Anſpruch, daß, waͤhrend
mein Vater uͤber ſeinen Prozeß berichtete, er ihn mehr⸗ mals anſah, als wollte er ſeinen Bericht verbeſſern, es aber nie uͤber ſich vermochte, ſeinem Munde die ange⸗ nehmere Beſchaͤftigung zu entziehn, und immer wieder zu ſeinem kalten Braten mit einem Heißhunger zuruͤck⸗ kehrte, der mich uͤberzeugte, daß er ſeit vielen Tagen keine ſolche Gelegenheit gefunden haben mußte, ſeinen
Hunger zu ſtillen. Mit Aus fung aller Weitlaͤufigkeit
und vieler geſetzlichen Formen ill ich es verſuchen,
Dir die Geſchichte eines Pro⸗ ramers, oder vielmehr
die Geſchichte ſeines Rechiſtreits, im Tauſch fuͤr Deine
Fiedlers⸗Geſchichte, zu erzaͤhlen.
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