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gar in der Muſik ihren Schleichhandel treiben; aber bei mir ſollen ſie ſchlimmer wegkommen, als bei allen Mauthbeamten in der Grafſchaft. Still— horch— es iſt doch keine Violin— es iſt der Pfeifen⸗ und Trom⸗ meln⸗Baſtard Simon von So wport vom Nicols Wal⸗ de; aber ich will ihn bepfeifen und betrommeln! Laßt mich nur erſt die linke Hand an feinem Halsluch haben, ſo ſollt Ihr ſchon ſehn, was die Rechte thun, wird. Kommt nur— Buͤrſchchen,— kommt nur— liebes Buͤrſchchen— es iſt jetzt keine Zeit dazu, ſorgfaltig die Schritte zu wahlen.“ Er eilte dahin mit großen, ſiche⸗ ren Schritten, und zog mich nach.
Mir war es nicht ganz wohl in ſeiner Geſellſchaft; denn nun, da ſein Meiſterſaͤngerſtolz beleidiat war, ver⸗ anderte ſich das ruhige, anſtaͤndige, ich moͤchte faſt ſa⸗ gen, ehrwuͤrdige Ausſehn des Greiſes in das eines ſtol⸗ zen, prahleriſchen und läderlichen Landſtreichers, ſo daß ich beim Eintritt in die Hatte, wo eine große An⸗ zahl von Fiſchern mit Weibern und Tochtern aßen, tran⸗ ken und tanzten, ſehr befuͤrchten mußte, die ungeduldige Heftigkeit meines Gefaͤhrten moͤchte uns einen uͤbeln Empfang bereiten.
ber das allgemeine, laute Willkommen, mit wel⸗ chem der wandernde Willie empfangen ward.— das herzliche Gluͤckwuͤnſchen, der wiederholte Nuf:„Seyd Ihr da, Willie“—„Wo habt Ihr denn g keckt, blin⸗ der Geſell?“— Das Trinken auf ſeine Geſundheit, endlich vorzuͤglich die Eile, mit welcher man die wider⸗ waͤrtige Pfeife und die Trommel verſtummen ließ, ga⸗ ben dem alten Manne ſo kraͤftige Beweiſe ſeiner unver⸗ minderten Volksth mlichkeit und ſeines Gewichts, daß ſeine Eiferſucht ſich plotzlich legte, und er den Ton be⸗ leidigter Wuͤrde in einen anderen umaͤnderte, der paſ⸗ ſender war, einen herzlichen Empfang zu erwiedern. Die lungen Maͤnner und Frauen verſammelten ſich, um ihm zu ſagen, wie ſehr ſie gefürchtet haͤtten, es moͤchte ihm ein Unfall begegnet ſeyn und daß ſie zwei rhes drei junge Leute ausgeſchickt haͤtten, um ihn zu uchen
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