Teil eines Werkes 
16. Band, Redgauntlet : eine Erzählung aus dem 18. Jahrhundert : 2. Bändchen (1826)
Entstehung
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eiter davon ſprechen.— Nie ward es mir wieder echt wohl zu Muth, ſeitdem ich ihn verlor; aber wenn ich noch ein Wort davon rede, ſo kann ich wahrlich heute Abend keinen Strich mit dem Bogen fuͤhren.— Sieh Dich doch um, mein liebes Kind,“ ſagte er mit veraͤnderter Stimme,„Du mußt jetzt die Lichter im Thal von Brokenburn ſchimmern ſehn.“

Zwöͤlfter Brief.

Derſelbe an Denſelben.

Ich ſetze meine weitlaͤufigen Schreihereien immer fort, obſchon der Gegenſtand nicht immer ſehr anzie⸗ hend ſeyn mag. Moͤge alſo die Anmuth der Erzaͤhlung, und der Antheil, den wir gegenſeitig an unſer Schick⸗ ſal nehmen, die Geringfuͤgigkeit der Dinge ſelbſt auf⸗ waͤgen. Wir Thoren unſerer Einbildungskraft laſſen uns, wie Malvoliv, gern von unſeren eigenen Luft⸗ ſchloͤſern taͤuſchen, doch haben wir wenigſtens den Vortheil vor den Weiſen der Erde, daß die Summa aller Vergnuͤgungen und Genuͤſſe uns ſtets zu Gebote ſteht, und daß wir uns, ohne Beihülfe der aͤußeren Ge⸗ genſtaͤnde zu allen Zeiten geiſtige Gaſtmaͤhler auftiſchen koͤnnen. Freilich gleichen ſie dem Mahle, das der Barmecide dem Alnaschar anbot, und wir werden bei dieſer Diaͤt nicht eben ſonderlich wohlbeleibt werden. Dafür aber bringen ſie weder den Ekel noch den Ueber⸗ druß herpor, welche die gewoͤhnlichen Folgen ſinnliche⸗ rer Genüſſe ſind. Darum bete ich immer mit der Ode vom Schloß Building:

„Gib mir die Hoffnung, die das Herz nicht zehret,

„Gib mir den Schatz, der nicht verfliegt. 3

„Gib mir das Glück, das Phantaſite gewähret,

„ und eine Freundſchaft, die nicht trügt.“

Darum werde ich alſo, trotz Deines feierlichen Laͤ⸗ chelns, trotz Deines weiſen Kopfſchuͤttelns, immer fort⸗