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und eine Scheidemuͤnze; und Du willſt Deinen Ei⸗ genſinn nicht einmal ſo weit beugen, das Silber auf⸗ zuheben, das Dir zu Fuͤſſen faͤllt. Du wirſt wie ein Karrengaul auf dem Miſt ſterben! und was kann ich dann beſſeres thun, als mich niederlegen und mit ſterben? Denn Du willſt weder Dich, noch mich am Leben erhalten.“
„Halt' Deine unſinnige Zunge, Weib,“ ſagte Willte, doch weniger beſtimmt, als vorher,„iſt er denn ein wirklicher Gentleman, oder ein verſtellter?“
„Ich halte ihn fuͤr einen rechten Gentleman,“ ſagte die Frau.
„Und ich halte, daß Du wenig davon verſtehſt,“ ſagte Willie;„laßt doch einmal Eure Hand betaſten, Nachbar, wenn es Euch gefaͤllig iſt.“
Ich reichte ihm die Hand. Er ſagte zu ſich ſelbſt: „Ja, ja, dieſe Finger haben noch keine harte Arbeit gethan.“ Dann fuhr er mir mit ſeiner Hand uͤber das Haar, das Geſicht und das Kleid, und fuhr in ſei⸗ nem Selbſtgeſpraͤche fort:„Ja wohl, duftendes Haar, ganz richtig, der Rock vom feinſten Tuch, wenig⸗ ſtens ſiebenzehn hundert Schnuͤrlein auf dem Rüeken, Lanz richtig.— Aber wie, mein lockerer Vogel, wollt Ihr ſo fuͤr einen reiſenden Geiger gehalten werden?“
„Meine Kleidung iſt ganz einfach,“ ſagte ich, denn wirklich hatte ich aus Hoͤflichkeit gegen die Quaͤ⸗ ker meinen gewoͤhnlichſten Anzug angelegt;„ich kann leicht fuür einen jungen Pachter gehalten werden, der auf einen Scherz ausgeht. Kommt, ich will die Kro⸗ ne, die ich Euch verſprach, verdoppeln.“⸗
„Der Deufel hole Eure Kronen,“ ſagte der un⸗ eigennützige Spielmann.„Es iſt wahr, auch ich moͤchte gern ein bischen mit Euch herum ſtreichen— aber ein Pachter mit einer Hand, die nie Pflug oder Egge fuͤhrte, das geht nicht!— Ihr könnt eher für einen Ladendiener aus Dumfries, oder fuͤr einen wandern⸗ den Studenten oder ſo etwas gelten. Aber hoͤre Bur⸗ ſche, wenn Du glaubſt, Du duͤrfteſt Dich mit den


