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beſſerer Geiſt iſt, der meinen Bruder Joſua dazu bringt, daß er, obgleich er nicht Gewalt mit Gewalt vertreiben will, dennoch ſein Recht nicht leeren Drohungen aufop⸗ fern, oder ſie durch ſein Nachgeben nicht ermuntern will, auch Andern Schaden zuzufuͤgen. Er ſagt, ſeine Mit⸗ genoſſen vertrauten auf ſeine Feſtigkeit, und er wolle ſie nicht kaͤuſchen, indem er ihre Rechte aufgaͤbe, aus Furcht vor den Drohungen der Menſchen, deren Athem in der Naſe iſt.“
Dieſe Bemerkung uͤberzeugte mich, daß der Geiſt der alten Beutetheiler aus dem Buſen des friedfertigen Quaͤkers noch nicht gaͤnzlich verbannt war, und in mei⸗ nem Inneren mußte ich geſtehn, daß Joſua Recht hatte, als er behauptete, daß eben ſo viel Muth zum Dul⸗ den wie zum Handeln gehoͤre.
Als wir uns dem aͤußerſten Ende des Weidengangs nahten, ward das dumpfe und anhaltende Brauſen des herabſtuͤrzenden Waſſers immer toſender, ſo daß es uns zuletzt ſchwer fiel mit einander zu ſprechen. Die Unter⸗ haltung ſtockte, doch ſchienen die Gedanken meiner Ge⸗ faͤhrtinn immerwaͤhrend an den truͤben Ahnungen zu haͤngen, die es erregt hatte. Am Ziele des Wegs genof⸗ ſen wir einer Ausſicht auf den Waſſerfall, wo der ange⸗ ſchwollene Bach, ſchaͤumend und toſend, uber den natuͤr⸗ lichen Felſendamm ſtuͤrzte, der vergeblich ſeinen Lauf hemmen zu wollen ſchien. Entzuckt blickre ich hin, als ich mich aber umwandte, meiner Gefaͤhrtinn meine Ge⸗ fuͤhle auszudruͤcken, bemerkte ich, daß ſie die Haͤnde gefal⸗ tet hatte, in einer Stellung kummervoller Ergebung, welche anzeigte, daß ihre Gedanken fern von der vor uns liegenden Naturſcene waren. Da ſie ſah, daß ihre Zerſtreuung bemerkt wurde, nahm ſie die fruͤhere Ruhe in ihren Manieren mieder an; und als ſie mir hinlaͤng⸗ lich Zeit gelaſſen hatte, das Ziel unſeres ſtillen, einſamen Spaziergangs zu bewundern, ſchlug ſie mir vor, auf ei⸗ nem Weg durch die Laͤndereien ihres Bruders zuruckzu⸗ kehren.„Selbſt wir Quzͤker wie man uns nennt,“


