Teil eines Werkes 
15. Band, Redgauntlet : eine Erzählung aus dem 18. Jahrhundert : 1. Bändchen (1826)
Entstehung
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93 chen; ſchauſt Du noch aufmerkſamer hin, ſo kannſt Du einen Theil eines hohen Waſſerfalls bemerken, der durch das Laub durchſchimmert und, ohne Zweifel den ſchnellen Lauf des Baches verur acht. Tiefer hinab wird der Strom ſanfter und erweiterte ſich zu einem ruhigen Waſſerbecken, welches zweyen oder dreyen Fi ſcherboͤten zu einem natuͤrlichen Haven diente; weil es grade Ebbe war, lagen ſie auf dem trockenen Sand. Einige elende Huͤtten, wahrſcheinlich von den Eigen⸗ thuͤmern der Boͤte bewohnt, waren am Ufer des klei⸗ nen Hafens ſichtbar, doch ſtanden ſie in jeder Hinſicht dem Gebaͤude meines Wirthes, nach, wenn ſchon das elend genug war.

Es blieben mir nur eine oder zwey Minuten, dieſe Bemerkungen anzuſtellen, aber ſelbſt waͤhrend dieſer kurzen Zeit, konnte mein Gefaͤhrte den Ausbruch ſei⸗ ner Ungeduld nicht maͤßigen, und rief mehr als ein⸗ mal,„Chriſtal, Chriſtal Niron,“ bis der alte Manu, welchen ich den Abend zuvor geſehen hatte, an der Thu⸗ re einer der benachbarten Hutten oder vielmehr Ne⸗ bengebaͤuden erſchien, das fruͤher erwaͤhnte ſchwarze, kraͤf⸗ tige Pferd, geſattelt und gezaͤumt herbeifuͤhrend. Mein Fuͤhrer winkte dem Chriſtal mit dem Finger, und, in⸗ dem er ſich wegwandte, ſchlug er den Weg nach dem ſteilen Hohlwege ein, der das abgeſchloſene Thal mit dem offenen Lande verbindet. 3

Haͤtte ich den Weg, welchen ich den vergangenen Abend mit ſolchem Ungeſtuͤmm' hinab geeilt war, ge⸗