Teil eines Werkes 
15. Band, Redgauntlet : eine Erzählung aus dem 18. Jahrhundert : 1. Bändchen (1826)
Entstehung
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wohl verzeihn, wenn er Dir zufaͤllig oder ſelbſt aus Nachlaͤßigkeit auf die Zehen tritt; aber ein großer Un⸗ terſchied iſt es, wenn er, die zarte Beſchaffenheit die⸗ ſes Theils kennend, dennoch fortfaͤhrt, mit ſeinen Hu⸗ fen darauf herum zu tappen. Meiner ſchwachen Mei⸗ nung nach— und ich bin doch gewiß friedlich geſinnt — kannſt Du, in dieſem Falle, nur mit Muͤhe eine Kriegserklaͤrung vermeiden. 4 Ich glaube, mein Vater las meine Gedanken in meinen Augen, denn er zog die Uhr und ſagte:„halb fuͤnf, Alan,— Du ſollteſt zu dieſer Zeit auf Deiner Stube ſeyn— Birrenswork wird Dich entſchuldigen.“ Unſer Gaſt nickte nachlaͤſſig und ich hatte keinen fuͤglichen Grund zu bleiben. Als ich aber das Zimmer verlaſſen wollte, hoͤrte ich den Magnaten von Ni⸗ thesdale deutlich den Namen Latimer ausſprechen. Ich zauderte; doch endlich befahl mir ein deutlicher Wink meines Vaters, mich zuruͤck zu ziehen; als ich, eine Stunde ſpaͤter zum Thee gerufen wurde, hatte unſer Gaſt uns verlaſſen. Er hatte dieſen Abend in der ho⸗ hen Straße Geſchaͤfte, und konnte ſich ſelbſt die Zeit nicht nehmen Thee zu trinken. Ich konnte die Be⸗ merkung nicht unterdruͤcken, daß ſein Weggehn mich erſreute, da es uns von Unhoͤflichkeiten befreyte.„Wer hat ihn berufen,“ ſagte ich,„uns die Veraͤnderung unſrer Wohnung von einem unbequemen in ein beſſe⸗ res Stadtviertel vorzuwerfen? Was geht es ihn an, wenn wir die Bequemlichkeit, ja ſelbſt den Lurus ei⸗