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tragen bei dieſer Gelegenheit wenig erbaut.„Ich kann mir nicht denken, Freund Ranald, ſprach er, daß Ihr auf dem beßten Wege fuͤr einen Ster⸗ benden waͤret. Stuͤrme, Angriffe, Metzeleien, Vorſtaͤdteverbrennen, ſind das Tagewerk eines Sol⸗ daten, und die Nothwendigkeit rechtfertigt es, an⸗ geſehen die Dienſtpflicht es erheiſchet; denn was inſonderheit das Verbrennen der Vorſtaͤdte an⸗ langt, ſo kann man ſelbige Verraͤtherinnen und Meuchelmoͤrderinnen aller beveſtigten Staͤdte nen⸗ nen. Es iſt daraus klar zu erſehen, daß des Sol⸗ daten Beruf unter des Himmels beſonderem Schu⸗ tze ſteht, dieweil wir auf die Seligkeit hoffen duͤr⸗ fen, ungeachtet wir taͤglich ſo große Gewaltthaͤtig⸗ keiten begehen. Aber, Ranald, in allen europaͤi⸗ ſchen Dienſten iſt es bei dem ſterbenden Soldaten herkoͤmmlich, mit ſolchen Thaten nicht zu prahlen, oder ſie ſeinen Kriegsgefaͤhrten zu empfehlen, ſon⸗ dern im Gegentheile Reue daruͤber zu zeigen, und ein Troſtgebetlein zu ſprechen, oder ſich vorſprechen zu laſſen, und wenn's Euch beliebt, will ich den Kaplan Seiner Erzellenz bewegen, Euch darin ſeinen Beiſtand zu leiſten. Es gehoͤrt ſonſt nicht


