—— 289 wichtiges Ereigniß bezog. Es war von der groͤß⸗ ten Wichtigkeit, darzuthun, daß der Geaͤchtete nicht ein Maͤhrchen erſonnen hatte, um dem Ritter von Ardenvohr eine Tochter und eine Er⸗ binn unterzuſchieben. Menteith, dem ſo viel daran lag, die Erzaͤhlung fuͤr wahr zu halten, war vielleicht nicht ganz dazu geeignet, die Wahr⸗ heit zu erforſchen; aber die Ausſagen der Kinder des Nebels waren einfach, genau und durchaus einſtimmig. Auch ein Muttermahl„ das auf Aennchens linker Schulter zu ſehen war, diente zum Beweiſe. Man erinnerte ſich uͤberdieß, daß man zwar die traurigen Ueberreſte der andern Kinder, aber nie des Maͤdchens aufgefunden hat⸗ te. Andre Umſtaͤnde, deren Erwaͤhnung unno⸗ thig iſt, gaben nicht nur dem Grafen, ſondern
ſelbſt dem unbefangenen Montroſe die volleſte Ueberzeugung, daß man in dem demuͤthigen und abhaͤngigen Aennchen Lyle von nun an die Er⸗ binn des Hauſes Ardenvohr ehren mußte. Waͤhrend Menteith eilte, das Ergebniß ſei⸗ ner Nachforſchungen denſenigen zu eroͤffnen, die am Meiſten dabei betheiligt waren, wuͤnſchte der
Zweiter Theil. 19


