Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
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286 der Wahtheit beſſer unterſcheiden gelernt haben. Dem Grafen aus dem Suͤdlande und dem Rit⸗ ter von Ardenvohr will ich ſolche Beweiſe mei⸗ ener Ausſage geben, daß die Unglaͤnbigkeit ſelbſt eͤberzeugt werden ſoll. Entferne Du Dich indeß. 8— Ich liebte deine Kindheit und haſſe deine zugend nicht. Kein Auge haſſer die bluͤhende Roſe, obgleich ſie auf Dornen waͤchſt, und nur um Deinetwillen bedaure ich, was nun bald er⸗ folgen wird. Aber wer ſich an ſeinem Feinde raͤ⸗ ſchen will, den muß es nicht kuͤmmern, wenn auch die Schuldloſen mit ins Wdeubeh ge⸗ rathen. d dns 1 Sein Rath iſt gut, Aennchen, ſprach Menteith. Um Gotteswillen geht hinaus! Wenn — wenn Wahrheit darin iſt, muß eure Zuſam⸗ menkunft mit dem Ritter von Ardenvohr um eurer Beiden willen mehr vorbereitet werden. Ich will mich nicht von meinem Vater tren⸗

nen, wenn ich ihn gefunden habe, ſprach Aenn⸗ chen. Ich will nicht von ihm ſcheiden unter ſo furchtbaren Umſtaͤnden.

Und einen Vater ſollſt Du immer in mir finden, ſprach leiſe der kranke Ritter.