Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
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ich Euch ſchon geſagt habe, ich will Euch gern alles zu Gefallen thun, zur Vergeltung fuͤr die Wunde, die Ihr empfangen habt, als Ihr un⸗ 3 ter meinem ſichern Geleite waret. Auf eure dringende Bitte habe ich Aennchen Lyle abge⸗ ſchickt, die Wunde des Ritters von Ardenvohr zu verbinden, wiewohl ich nicht begreifen kann, was fuͤr Nutzen Ihr davon haͤttet. Ich daͤchte, Ihr haͤttet einmahl von Verwandtſchaft zwiſchen ihnen geſprochen, aber ein Soldat, der auf Com⸗ mando und im Dienſte iſt, wie ich, hat ſeinen Kopf fuͤr andre Dinge, als fuͤr hochlaͤndiſche Stammbaͤume.

und in der That, man muß dem wuͤrdigen Major die Gerechtigkeit widerfahren laſſen, daß er andrer Leute Angelegenheiten nie ausſforſchte, nie darauf hoͤrte und nie ſie aufſammelte, außer wenn ſie ſich entweder auf die Kriegskunſt bezo⸗ gen, oder auf irgend eine Weiſe ſeinen eigenen Vortheil beruͤhrten, und in dieſen beiden Faͤllen war ſein Gedaͤchtniß ſehr treu.

Und nun, Freund Nebelmann, fuhr er fort,

koͤnnt Ihr mir ſagen, was aus eurem trefflichen

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