Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
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des Felſens fuͤhrte, und gleichfalls mit einem eiſernen Fallgatter verwahrt war.Das iſt eine herrliche Traverſe, bemerkte der Rittmei⸗ ſter, und wenn ſie durch ein Feldſtuͤck, oder auch nur einige Musketen vertheidigt wuͤrde, koͤnnte der Platz gegen Sturmlaufen voͤllig geſi chert ſein. 4 Der Ritter antwortete nicht dorauf⸗ als

ſee aber einen Angenblick nachher in die zwei⸗

te Hoͤhle getreten waren, ſtieß er mit ſeinem Stocke erſt an die eine und dann an die an⸗ dre Seite des Pförtchens, und der dumpf hal⸗ lende Ton, der darauf folgte, verrieth dem Rittmeiſter, daß auf jeder Seite ein Geſchůtz angebracht war, um den Gang zu beſtreichen, durch welchen ſie gekommen waren, wiewohl man die Schießſcharten von Außen mit Raſen und lockern Steinen verdeckt hatte. Als die

zweite Treppe erſtiegen war, kamen ſie wieder

auf einen offenen Felſengang, wo ein Feind dem Feuer des kleinen Gewehrs und des Ge⸗

ſchuͤtzes der Veſte ausgeſetzt geweſen waͤre, wenn

er ſich weiter gewagt haͤtte. Eine dritte, gleich⸗