Teil eines Werkes 
3. Theil (1825)
Entstehung
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pfanget meinen großen Dayk fuͤr Eure Liebe.

Die Mutter vergoß Thraͤnen und ſprach:Verzweifle nicht am Leben. Gott iſt den Schwachen maͤchtig, und er verleiht die Kraft, den groͤßten Schmerz zu uͤber⸗ winden.

Im Innern war die Mutter ſelbſt fuͤr

das Leben der Tochter beſorgt. Sie fand ſie ganz abgemattet. Seit vier und zwan⸗ zig Stunden hatte die Noth ſchon gedauert und noch war keine Hoffnung da, wann ſie ſich enden werde. Die Wehmutter geſtand es der Rotley insgeheim, als ſie ſie darum befragte, daß die Gefahr ſehr groß ſey, wenn Gottes Gute nicht ein Wunder thaͤte. Dieſer Beſcheid ſtuͤrzte die arme Mutter in die groͤßte Traurigkeit. Alle Mittel, die

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