Teil eines Werkes 
3. Theil (1821)
Entstehung
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„Meine Lords,“ ſagte er:„ich muß in der Uebung der Pflicht meines Meiſters kuͤhn ſein. Es iſt eine Schande zu hoͤren, wie zwei Edle, welche das Werk der Reformation ſo ernſtlich befoͤrdert haben, ſich um ſolche Nichtigkeiten ſtreiten, als Euch jetzt beſchaͤftigen. Bedenkt doch, wie lange Ihr mit Einem Geiſte gedacht, mit Einem Auge geſehen, mit Einem Ohre gehoͤrt habt, wie Ihr durch Eure Eintracht die Vereini⸗ gung der Kirche befoͤrdert, und durch Euer An⸗ ſehen die Macht des Antichriſts gebrochen habt; wolltet Ihr Euch nun entzweien, wegen eines alten Schloſſes und einiger nackten Huͤgel, we⸗ gen der Liebe und der Wahl eines gemeinen Lanzentraͤgers und eines Maͤdchens, ihm an Stande gleich oder in gleicher Dunkelheit er⸗ zogen, oder wegen noch unbedeutenderer Fragen aus der Genealogie?0

Der Mann hat Recht, edler Douglas, ſagte Murray, dieſem die Hand reichend: unſere Ein⸗ tracht iſt zu bedeutend fuͤr die gute Sache, als daß ſie durch ſo leere Streitigkeiten aufgeldſt werden ſollte. Ich bin entſchloſſen, dem Glen⸗ dinning in dieſer Sache zu Willen zu ſein. Er hat mein Verſprechen deshalb. Die Kriege, wo⸗

O. Kloſter. III. N

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