befangen als haͤtte er an einer gewoͤhnlichen Fei⸗ erlichkeit Theil nehmen ſollen. Nach ihm ka⸗ men die untern Perfonen des Kloſters, die No⸗ vizen in ihren Alben oder weißen Gewaͤndern, und die Laienbruͤder, durch ihre Baͤrte zu unter⸗ ſcheiden, welche die Geiſtlichen ſelbſt ſelten wachſen ließen. Weiber und Kinder, mit einigen Maͤn⸗ nern, folgten und betrauerten die gefuͤrchtete Verheerung ihres alten Heiligthums. Alles be⸗ wegte fich in Ordnung vorwaͤrts, und man ver⸗ nahm nur in den Zwiſchenpauſen des Geſanges der Moͤnche den Ton der Klage und des Jam⸗ mers.
So kam kendlich der Zug auf den kleinen Marktplatz des Dorfes Kennaquhair, welcher ſchon damals, wie jetzt, durch ein altes Kreuz von ſeltner Arbeit, das Geſchenk eines alten ſchottiſchen Koͤnigs, geziert war. Dicht neben dem Kreutze ſtand eine alte Eiche, welche viel⸗ leicht ſchon den Gottesdienſt der Druiden geſe⸗ hen hatte, lange zuvor ehe das ſtattliche Kloſter, zu dem ſie gehoͤrte, ſich zur Ehre des chriſtlichen Glaubens erhoben hatte. Dieſer Baum war, gleich dem Bentangbaum in den afrikaniſchen Doͤrfern, oder der in White's Naturgeſchichte


