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ligen Jungfrau zu Kennaquhair ſind nicht ge⸗
wohnt ſchoͤne Dichtungen anzunehmen im Tauſch
gegen das Leben unſerer getreuen Vaſallen.
3„Und wir vom Hauſe Piercie,“ ſagte Sha⸗ fton:„kehren uns weder an Drohungen noch Zwang. Ich ſage, ich will morgen reiſen, es geſchehe was da wolle.“
Und ich, entgegnete der Unteryrior mit glei⸗ cher Entſchloſſenheit: ich ſage Euch, daß ich Eure Reiſe nicht zugeben werde, komme was da wolle.
„Wer will mich hindern, wenn ich meinen Weg mir mit Gewalt oͤffne? ſagte der Nitter.
Ihr werdet wohl thun, das erſt zu beden⸗ ken, ehe Ihr es verſucht, erwiederte der Moͤnch mit Faſſung: es giebt Maͤnner genug im Be⸗ zirke des Kloſters, welche die Rechte deſſelben gegen diejenigen ſchuͤtzen moͤgen, die ſie zu ver⸗ letzen trachten.
„Mein Vetter von Northumberland wird dieſes Benehmen gegen einen ſo nahen Bluts⸗
verwandten gewiß zu raͤchen wiſſen,“ ſagte der Englaͤnder.
Der Lord Abt, ſagte der Moͤnch: wird ſchon die Rechte ſeines Territoriums,⸗ ſowohl mit dem


