Teil eines Werkes 
3. Theil (1821)
Entstehung
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15 der Moͤnch: allein zu was ſoll denn dieſe Auf⸗ zaͤhlung aller vergangenen und gegenwaͤrtigen Galanterieen uns jetzt fuͤhren?

Zu dem Schluſſe, ſagte der Nitter:daß entweder meine Diseretion, oder ich ſelbſt ein wenig mehr als bezaubert ſind, denn anſtatt meine Annaͤherung mit einer dankbaren Verbeugung anzunehmen, meinen Blick mit halb unterdruͤck⸗ tem Laͤcheln zu erwiedern, mein Gehen und Kom⸗ men mit einem leiſen Seufzer zu begleiten, Ehrenbezeugungen, womit, das kann ich Euch be⸗ theuern, die ſchoͤnſten Taͤnzerinnen und ſtolzeſten Schoͤnheiten in Feliciana meine geringen Dienſte belohnt haben hat ſie mir ſo kalte und bedeu⸗ tungsloſe Blicke zugeworfen, als waͤre ich ein ungeſchlachter Bauer dieſer ſchwarzen Berge. Ja! noch heute, als ich zu ihren Fuͤßen kniete, um ihr Huͤlfe zu leiſten durch die Quinteſſenz des reinſten Spiritus, den die ſchoͤnſten Haͤnde am Hofe von Feliciana deſtillirt haben, ſchreckte ſie mich zuruͤck mit Blicken, welche Widerwillen ver⸗ riethen, ja beruͤhrte mich ſogar, wie ich glaube, mit dem Fuße, gleich als wollte ſie mich aus ihrer Raͤhe fortſtoßen; dieſe Dinge, ehrwuͤrdiger Vater, ſind ſeltſam wunderbar, ungeheuer und