Teil eines Werkes 
3. Theil (1821)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

gefuͤgt hat, welche durch Zeit und Ort um ſo unertraͤglicher wurde, und mein gerechter Zorn behielt uͤber meine Beſonnenheit in ſofern die Oberhand, daß ich ihm das Vorrecht eines Eben⸗ buͤrtigen zugeſtand, und ihm den Zweikampf ge⸗ waͤhrte.

Aber, Herr Ritter, ſagte der Unterprior: Ihr laßt noch immer zwei Dinge im Dunkeln. Zuerſt, warum die Nadel, welche er Euch zeig⸗ te, Euch ſo beleidigen konnte, wie ich und Andre geſehen haben, und dann, wie der Juͤngling, den Ihr damals zum erſten oder hoͤchſtens zum zwei⸗ ten Male ſahet, ſo viel von Eurer Geſchichte wußte, daß er im Stande war, Euch ſo tief zu kraͤnken? 4

Der Ritter wurde blutroth.

Eure erſte Frage, ehrwuͤrdiger Vater, ſagte

er:wollen wir, wenn es Euch gefaͤllig iſt, als nicht weſentlich zur Sache gehoͤrig, mit Still⸗ ſchweigen uͤbergehen; in Anſehung der zweiten aber betheure ich Euch, daß ich es eben ſo wenig weiß, als Ihr ſelbſt, und daß ich feſt uͤberzeugt bin, er ſtehe mit dem Satanas im Bunde, wo⸗ von gleich mehr! Nun dann! Sir!Am Abend zuvor unterließ ich nicht, mein Vorhaben

Sear

*