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zog mit ſeiner Suite, der eben auf Re⸗ cognoscirung reiten wollte. Sie hielt ihr Roß an, ſtreckte ihm beide Arme entgegen, und ſagte flehend:„Verzeihung der Liebe, wenn ſie Oeinen Befehl uͤbertrat. Wilhelm ſah meine Thraͤnen, die ich um Dich weinte. Krank, todt fuͤrchtete ich Dich zu finden, ſo ſprach von Dir das Geruͤcht und kein Troſt⸗ wort ließeſt Du mir zukommen. Nun habe ich Dich geſund geſehen und wenn Du ge⸗ beutſt, fahre ich in dieſer Stunde cnnach der Normandie zuruͤck.“
Der Herzog war uͤberraſcht, Freude und Schreck hatte ihn ergriffen, aber die heldenmuͤthige Frau mit ihrer Liebe gab ihm eine ſo gerührte Stimmung, daß er ihr kein Wort im Zorn ſagen konnte. Freundlich druͤckte er ihr und dem Sohne die Hand und ſagte: „Deine andern Kinder konnteſt Du ver⸗ laſſen?“


