man mir geſagt, war Euer Name.“
Der Herzog ſtuͤrzte plötzlich auf einen Lehnſtuhl hin, als ob ihn der Blitz getroffen
haͤtte. Seine Augen ſtarrten zur Decke empor, er redete kein Wort, ſeine Arme hingen an beiden Seiten des Koͤrpers ſchlaff herab und ſeine Knie zitterten. Der Koͤnig, von Mitleid geruͤhrt, ergriff ihn bei der Hand und ſagte:„Sey nicht ſo troſt⸗ los und verzweifelt. Du glaubſt an einen Gott, der Alles weiſe lenkt. Preiſe ihn, daß er Dich ſo lange das Gluͤck genießen ließ, mit der edelſten Seele in der innigſten Ver⸗ bindung zu leben: Dort wirſt Du ſie wie⸗ der ſehen“ Der Herzog ſah ſeinen Bruder an,
Thraͤnen ſtuͤrzten ihm aus den Augen, aber noch kam kein Wort uͤber ſeine Lippen.
„Herzog,“ ſprach der alte Woltheof,„Ihr Der Kreuzfahrer. II. 14
„Ja, ſie hat fuͤr dieſe Erde gelebt und nun nicht mehr. Ihr letztes Wort, ſo hat


