Teil eines Werkes 
2. Theil (1825)
Entstehung
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Das wird doch wohl von meinem Willen abhangen? Ich habe gute, fromme Eltern und bin ihre einzige Tochter, nach denen ich mich jetzt ſchon ſehne. Wollte man mich zwingen, hier zu bleiben, wenn ich meinen Aufenthalt veraͤndern will, ſo waͤre ja Euer Schloß fuͤr mich ein Gefaͤng⸗ niß. Kein Verbrechen habe ich begangen, daß man mich einſperrt.

Aber Ihr wißt ja, liebe Anna, daß Ihr gegen fremde Gewalt geſchuͤtzt werden ſollt, und daß man Euch ſo frei auf dem

Lande nicht leben laſſen kann. Wie leicht

koͤnntet Ihr da nicht die Beute weniger Raͤuber werden, die gedingt ſind, Euch zu entfuͤhren. Vergeßt es auch in der Ge⸗ fangenſchaft nicht, daß der Prinz Robert und die Koͤnigin dieſe Maßregeln nur dar⸗ um getroffen haben, groͤßeres Unheil von Euch abzuwenden. So wenig Ihr Euch in

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