271
genheit war, zeigte er dennoch keine perſoͤnliche Furcht.
„Stecke Dein Schwert ein, junger Mann! ſagte er:„an einem Tage kaͤmpft Piercie Shafton nicht mit zwei Bauern.“
Hoͤrt! er bekennt die That, heiliger Vater. ſagte Eduard⸗
„Sei ruhig, mein Sohn!“ entgegnete der Unterprior, indem er die Empfindungen zu be⸗ ſaͤnftigen ſuchte, die er anders nicht beherrſchen konnte:„ſei ruhig, Du wirſt durch meine Mit⸗ tel Dir leichter Gerechtigkeit verſchaffen, als durch Deine eigene Heftigkeit.— Und Ihr, Ihr Wei⸗ ber, ſchweigt! Tibb, bringe Deine Herrſchaft und Marie von Avenel, weg von hier!“
Indeß Tibbie, mit Huͤlfe der uͤbrigen Frauen des Hauſes, die arme Mutter und Marien von Avenel in beſondere Gemaͤcher brachte, und indeß Eduard, der ſein Schwert noch immer in der Hand hielt, mit haſtigen Schritten um⸗ herging, gleich als wolle er dem Piercie Shaf⸗ ton jedes Entkommen unmoͤglich machen, drang der Unterprior in den beſtuͤrzten Ritter, um die naͤheren, Halbert Glendinning betreffenden Um⸗ ſtaͤnde zu erfahren. Seine Lage wurde dadurch


