Teil eines Werkes 
2. Theil (1821)
Entstehung
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nung des Redners nicht ganz verſtanden habe; und als der Ritter eine Pauſe machte, um Athem zu ſchoͤpfen, ſahe er den Unterprior mit zweifel⸗ vollen und forſchenden Blicken an, nicht recht wiſſend, in welchem Tone er einen ſo ganz un⸗ gewoͤhnlichen Eingang beantworten ſollte. Der Unterprior eilte daher ſogleich ſeinem Prinzipal zu Huͤlfe.

Wir nehmen innigen Antheil, ſagte der Un⸗ terprior:an den mancherlei Kraͤnkungen und Un⸗ annehmlichkeiten, denen Euch das Schickſal aus⸗ geſetzt hat; vorzuͤglich daran, daß es Euch in die Geſellſchaft von Leuten gefuͤhrt hat, die, weil ſie uͤberzeugt waren, einer ſolchen Ehre nicht wuͤrdig zu ſein, auch kein Verlangen dar⸗

nach ſpuͤren ließen. Alles dieſes aber macht uns

die Urſach dieſer Reihe von Unfaͤllen nur wenig klar, oder, mit deutlichern Worten, enthuͤllt uns den Grund nicht, warum Ihr Euch in eine Lage verſetzt habt, die ſo wenig Reizendes fuͤr Euch hat.

Verzeiht, ehrwuͤrdiger Herr, einem Ungluͤck⸗ lichen, verſetzte der Ritter: der bei der Darle⸗ gung ſeiner Unfaͤlle vielleicht zu umſtaͤndlich ge⸗ weſen iſt; ſo wie derjenige, der von einer Hoͤhe