Teil eines Werkes 
2. Theil (1821)
Entstehung
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ten, das unſere Seele ſo liebt, iſt doch zu allen Zeiten ein angenehmes Geſchenk! Lebt wohl, gute Dame, ich muß mich nun zu dem Herrn Abt begeben.

O, ehrwuͤrdiger Herr! ſagte die gute Frau⸗ indem ſie ihn zuruͤckhielt: ſeid doch ſo gut, ein Wort fuͤr uns zu ſprechen, wenn nicht Alles ſo iſt, wie es ſein ſollte; macht einige Entſchuldi⸗ gungen in unſerm Nahmen, Ihr verſteht das beſſer als wir ſelbſt! Ach Gott! jedes Stuͤck Sil⸗ bergeſchirr haben wir an dem Tage von Pinkie⸗ Clench verloren, wo ich auch den guten, ehrli⸗ chen Simon Glendinning verlor, was denn doch das Schlimmſte von Allem war⸗

Seid ohne Sorgen! entgegnete der Un⸗ kerprior, indem er ſich ſanft von Elspeth loszu⸗ machen ſuchte, welche ihn am Kleide feſthielt: der Refektoriumsaufſeher hat des Abts Tiſchge⸗ räth und Trinkſchaale bei ſich, und ich bitte Euch, zu glauben, daß, was etwa an Eurer Bewir⸗ thung fehlen moͤchte, reichlich durch Euren gu⸗ ten Willen erſetzt wird.

Mit dieſen Worten machte er ſich los und begab ſich nach dem Speiſezimmer, wo man ſchon Anſtalten zu dem Mittageſſen des Abts und des