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Ceremonie, zu deren Beybachtung auch die Moͤnche bisweilen verurtheilt wurden. Der gute Abt aber war durch die Vorfaͤlle auf dem letzten Theile ſeines Weges dergeſtalt mitgenommen wor⸗ den, daß er dieſe Ceremonie eben nicht ſehr fei⸗ erlich machte, ſondern ſchnell davon zu kommen ſuchte. Mit der einen, von einem ſchneeweißen Handſchuhe bedeckten, Hand wiſchte er ſich die Stirne, und die andere uͤberließ er der Huldi⸗ gung ſeiner Vaſallen; dann machte er das Zei⸗ chen des Kreuzes und ſprach:„der Herr ſegne Euch, meine Kinder!“— hierauf eilte er in das Haus und murmelte Etwas uͤber die Dunkelheit und Engigkeit der verfallenen Wendeltreppe, er⸗ reichte aber endlich doch das fuͤr ihn beſtimmte Gemach, und von der Beſchwerde der Reiſe er⸗ ſchoͤpft, warf er ſich, man kann nicht ſagen, in einen bequemen Stuhl, doch aber in den be⸗ quemſten, der ſich in dem Gemache befand.


