Teil eines Werkes 
2. Theil (1821)
Entstehung
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dem ſeiner Worte ſchenkte, ſo erfreut, daß er, ſeines hohen Ranges und ausgezeichneten Weſens ungeachtet, ihr mehr als gewoͤhnliche Blumen ſeiner Beredſamkeit zuſpendete.

Marie von Avenel, befreit von dem druͤckenden Gefuͤhle, die Laſt ſeiner Unterhaltung allein tra⸗ gen zu muͤſſen, ſing nun an, ſich derſelben zu freuen, und der gute Ritter, aufgemuntert durch dieſe gewinnenden Zeichen des Beifalls, von ei⸗ nem Geſchlechte, fuͤr welches er eigentlich ſeine Rednertalente ausbildete, ließ ſich ſeinen Vorſatz deutlich merken, jetzt mittheilender ſein zu wol⸗ len, als er ſich in ſeiner Unterredung mit Hal⸗ bert Glendinning bewieſen hatte, und gab ih⸗ nen zu verſtehen, daß er in Folge einer drin⸗ genden Gefahr gegenwaͤrtig unwillkuͤhrlich ihr Gaſt ſei.

Der Beſchluß des Fruͤhſtuͤcks war das Zei⸗ chen der Trennung fuͤr die ganze Geſellſchaft. Der Muͤller ſchickte ſich zu ſeiner Abreiſe an, und die Tochter ſuchte ſich zum laͤngern Verwei⸗ len hier einzurichten; Eduard wurde von Mar⸗ tin wegen einiger Geſchaͤfte des Landbaues zu Rathe gezogen, wofuͤr Halbert ſich auf keine Art intereſſiren wollte; die Frau verließ das Gemach,