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„ Und obgleich,“ fuhr er fort:„der Wille des Barons von Avenel im Umkreis von zehn Meilen um ihn her Geſetz ſein muß, ſo iſt doch hier auch ein Brief von Eurem weiberrockigen Baron, dem Prieſter⸗Lord, der Euch beſtehlt, daß Ihr dieſen guten Ritter ſo gut bewirthen ſollt, als Ihr vermoͤgt, ihn aber ſonſt ſo ſtill fuͤr ſich leben laſſet, als er's wuͤnſchen mag. Und Ihr⸗ Sir Piercie Shafton,“ fuhr Chriſtie fort:„Ihr werdet ſelbſt am beſten wiſſen, ob Ihr nicht im⸗ mer noch mehr auf Sicherheit und Geheimniß bedacht ſein muͤßt, als auf weiche Betten und eine gute Mahlzeit. Beurtheilt das Vermoͤgen der Frau auch nichk) aus dem Anſchein ihrer Wohnung, denn werdet bei Tiſche ſehen,
daß man bei in Waſallen der Kirche ſelten eine Leere Sagezte findet.⸗. Indeß er ſich ſo bemuͤhte, Sir Piereie Shaf⸗
ton mit ſeinem Schickſale zu verſoͤhnen, erkun⸗
digte ſich die Wittwe bei ihrem Sohne Eduard⸗
ob des Lord Abts Befehl denn wirklich ſo drin⸗
gend ſei, und da ſich fand, daß Chriſtie eine treue
Darſtellung deſſelben gegeben hatte, blieb ihr nichts
weiter uͤbrig, als dem Fremden ſein Schickſal
ſo leicht als unuliih zu machen. Er ſelbſt ſchien M 2


