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vor ihm;— und wer weiß denn, ob Marie von Avenel, ob ſie gleich aus edlem Blute ſtammt, nicht gern hier am Kamin in ihrem Lehnſtuhle ſitzt, und ſich's wohlgefallen laͤßt;— freilich hat ſie eben nicht viel, aber ſchoͤner habe ich auch nicht leicht ein Maͤdchen geſehen, und ich habe doch ſchon manche Dirne gekannt innerhalb des Kloſterbezirkes.— Ja! ein nettes, liebliches Ge⸗ ſchoͤpf iſt und bleibt ſie, wie nur je eins ihr Tuͤ⸗ chel uͤber das braune Haar gebunden,— der On⸗ kel freilich, der will jetzt nicht viel von ihr hoͤ⸗ ren, aber mit Gottes Huͤlfe wird ja doch auch einmal ein beſiederter Schaft in ſeinem Harni⸗ ſche ſtecken bleiben,— iſt ja ſchon beſſern Leu⸗ ten ſo gegangen. Und wenn ſie nun auch auf ihre adliche Abkunft pochen, da kann ja wohl Eduard ſagen: wer war denn ihr beſter Freund, als ſie ins Thal nach Glendearg an einem ne⸗ blichen Abende und auf einer Maͤhre kam, wie je eine einen Sattel getragen hat? Und dann wenn ſie dem Eduard ſeine gemeine Herkunft vorwerfen wollen, kann er immer mit dem al⸗ ten Sprichworte antworten:
Unadliches Blut Machen adliche Thaten gut!


