Argyle, und im Beſtte einer Pfruͤnde, die acht⸗ hundert Pfund ſchottiſch und hundert und vier⸗ zig Scheffel Lebensbeduͤrfniſſe einbrachte. Da war eine Heirath zu machen, welche die, bei Dumbiedikes getaͤuſchte Erwartung zehnmal ver⸗ guͤtete, denn Deans bewunderte einen frucht⸗ bringenden Prediger weit mehr, als einen blo⸗ ßen Landgutbeſitzer. Es fiel ihm nicht ein, daß es ein verſtaͤrkender Grund fuͤr die Ver⸗ bindung ſein koͤnnte, wenn auch Johanna's Wahl dafur entſchieden haͤtte, da der Gedanke, ihre Gefuͤhle zu Rathe zu ziehen, dem ehrlichen Manne nie in den Sinn kam, ſo wenig als die Moͤglichkeit, daß ihre Neigung vielleicht von der ſeinigen abweichen koͤnnte.
Das Ergebniß ſeines Nachdenkens war, daß er ſich fuͤr berufen hielt, die Leitung der gan⸗ zen Angelegenheit in ſeine Hand zu nehmen, und, waͤre es anders ohne ſuͤndige Wilffaͤhrig⸗ keit, ohne Abfall, oder Abtruͤnnigkeit irgend einer Art moͤglich, der Gemeinde zu Knocktar⸗ litie einen wuͤrdigen Prediger zu geben. Durch Vermittelung des ehrlichen Buttermilchhaͤndlers in Libberton, ließ David den Schulmeiſter zu ſich beſcheiden. Er mußte ſelbſt vor dieſem


