Teil eines Werkes 
5. Theil (1824)
Entstehung
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nung, Pfarrlaͤndereien und allen ſonſtigen Zube⸗ hoͤrungen, rechtmaͤßig beſitzen.

Die beßten und redlichſten Menſchen ſtehen ſo ſehr unter dem Einfluſſe der Umſtaͤnde, daß es faſt grauſam ſein wuͤrde, wenn man zu ge⸗ nau unterſuchen wollte, wie viel Gewicht Da⸗ vid's ſinnreiche Schlußfolge durch die vaͤterliche Zaͤrtlichkeit erhielt. Man bedenke nur ſeine Lage. Er hatte eben eine Tochter verloren, und die aͤl⸗ teſte, der er ſo viel verdankte, war durch den ploͤtziichen Entſchluß des Gutsherrn der ſtolzen Hoffnung beraubt worden, die David gehegt hatte, ſie einſt als Gebieterinn einer anſehnli⸗ chen Beſitzung zu ſehen. In dem Augenblicke, als dieſe getaͤuſchte Erwartung ihn niederſchlaͤgt, tritt Butler vor ſeine Seele, nicht mehr der halb verhungerte Schulmeiſter im fadenſcheini⸗ gen Rocke, ſondern wohlgenaͤhrt, glatt und huͤbſch, der Prediger in Knocktarlitie, geliebt von ſeiner Gemeine, muſterhaft in ſeinem Wandel, wirkſam als Lehrer, emſig in ſeinen geiſtlichen Pflichten, wie nie vor ihm ein Pre⸗ diger im Hochlande, Suͤnder auf den rechten Weg treibend, wie ein Schaͤferhund Schafe zuruͤckbringt, ein Guͤnſtling des Herzogs von