Teil eines Werkes 
4. Theil (1823)
Entstehung
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2179 mich fuͤr zu tief entwuͤrdigt, als daß es mir ver⸗ goͤnnt ſein ſollte, ihr aufzuopfern, was mir von Ehre, Ruf und Leben noch uͤbrig iſt. Wohlan, wenn auch der Darbieter verſchmaͤht wird, ſo iſt doch das Opfer noch bereit, und vielleicht iſt es eine gerechte Fuͤgung des Himmels, daß ich nicht den traurigen Ruf haben ſoll, dieſes Opfer frei⸗ willig dargebracht zu haben. Ihr habt meine Mitwirkung abgelehnt, und muͤßt nun das Ganze allein uͤbernehmen. So gehet denn zum Herzog von Argyle, und wenn Euch alle Gruͤnde fehl ſchlagen, ſo ſagt ihm, es ſtaͤnde in Eurer Macht, den Naͤdelsfuͤhrer des Aufſtandes wegen Porteous zur verdienten Strafe zu bringen. Auf dieß wird er hoͤren, und waͤre er auch taub gegen alles an⸗ dre. Macht eure Bedingungen, wie Ihr wollt, denn Ihr koͤnnt es. Ihr wißt, wo ich zu fin⸗ den bin, und ſeid verſichert, ich werde Euch nicht mallein im Dunkeln ſtehen laſſen, wie bei Mu⸗ ſchetts Stein. Ich denke nicht daran, das Haus zu verlaſſen, wo ich geboren bin; wie der Haſe will ich zerriſſen werden in dem Lager, wo ich aufſprang. Noch einmahl macht ſelber eure Bedingungen. Ich brauche Euch nicht zu er⸗ mahnen, das Leben Eurer Schweſter zu fodern, 12* 3