Teil eines Werkes 
4. Theil (1823)
Entstehung
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Nun, ſprach der Pfarrer, laßt uns nicht in den großen Streit zwiſchen unſern beider⸗ ſeitigen Kirchen eingehen. Aber wir wollen Euch zu uͤberzeugen ſuchen, daß wir bei unſern Irrthuͤmern doch wenigſtens chriſtliche Liebe be⸗ halten haben und unſern Bruͤdern gern bei⸗ ſtehen.

Er rief darauf Frau Dalton herein, deren beſonderer Sorge er Johanna empfahl, mit der Weiſung, ſich freundlich gegen ſie zu zeigen, und mit der Verſicherung, daß fruͤh am naͤch⸗ ſten Morgen ein zuverlaͤſſiger Fuͤhrer und ein gutes Pferd bereit ſein ſollten, das Maͤdchen nach Stamford zu bringen. Er nahm dann mit ernſter Wuͤrde, aber freundlich Abſchied von ihr, und wuͤnſchte, daß ſie den Zweck ih⸗ rer Reiſe vollkommen erreichen moͤchte, welchen er, wie er ſagte, nach dem geſunden Verſtande, den ſie in der Unterredung mit ihm gezeigt haͤtte, nur fuͤr loͤblich halten koͤnnte.

Die Haushaͤlterinn fuͤhrte Johanna in ihr Zimmer. Der Abend ging jedoch nicht vor⸗ uͤber, ohne daß der junge Staunton ſie von neuem gequaͤlt haͤtte. Der treue Thomas druͤckte ihr einen Brief in die Hand, der des jungen

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