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ſchen Kirche in Schottland erzogen, und ich weiß nicht, ob es mir erlaubt iſt, eurem Got⸗ tesdienſte beizuwohnen, da ſo viele edle Seelen unſrer Kirche, und insbeſondre mein virbiger Vater, Zeugniß dawider gegeben. 1
Nun gut, liebes Maͤdchen, ſprach der Pfan⸗ rer, gutmuͤthig laͤchelnd, es ſei fern von mit, eurem Gewiſſen Zwang auflegen zu wollen, aber Ihr ſolltet Euch doch erinnern, daß die goͤttliche Gnade ihre Stroͤme ſo gut uͤber andre Koͤnigreiche, als uͤber Schottland ausgießt. Denn da ſie fuͤr unſre geiſtigen Beduͤrfniſſe ſo noͤthig iſt, als Waſſer fuͤr die irdiſchen, ſo findet man ihre Quellen, wenn anch verſchieden in ihrem aͤußerm Weſen, doch gleich wirkſam in ihrer Kraft, uͤberall reichlich in der ganzen chriſtlichen Welt.
Ja, antwortete Johanna, die Waſſer koͤn⸗ nen wohl gleich ſein, aber— nehmt's mir nicht uͤbel— der Segen darin mag nicht gleich ſein. Naeman, der ausſaͤtzige Syrer, wuͤrde ſich vergebens im Parphar und Amana zu Damascus gewaſchen haben, da nur das Waſ⸗ ſer des Jordans allein zur eHeltan delepnat war.


