166 betragen ,wenn er Euch ohne mein ausdruͤckli⸗ ches Verlangen Antwort darauf gibt. Hapb' ich doch in meinem Leben nicht ſo ſelt⸗ ſame Dinge geſehn! ſprach der Pfarrer, als er einen ſcharfen Blick auf Johanna's ruhiges, aber beſcheidenes Geſicht geheftet hatte. Er wandte ſich dann ploͤtzlich zu ſeinem Sohne, mit den Worten: Was haſt Du zu ſagen? Ich fuͤhle, daß ich zu voreilig in meinem Verſprechen geweſen bin, erwiderte Georg. Es ſteht n mir nicht das Recht zu, ohne die Einwilli⸗ gung dieſes Maͤdchens etwas uͤber ther Angehoͤri⸗ gen mitzutheilen. Der Pfarrer blickte abwechſelnd auf Beide und verrieth ſeine Ueberraſchung. Dieß iſt mehr, ſprach er zu ſeinem Sohne, und etwas Schlim⸗ meres, fuͤrchte ich, als eine deiner vielen ſchaͤnd⸗ lichen Verbindungen. Ich muß das Geheimniß durchaus kennen. 6 23 Ich habe ſchon geſagt, erwiderte ſein Sohn, faſt aͤrgerlich, ich bin nicht berechtigt, von den Angelegenheiten der Angehoͤrigen dieſes Maͤdchens ohne ihre Einwilligung zu ſprechen. Und ich habe keine Geheimniſſe zu entdecken, ſprach Johanna, ſondern will Euch, als einen
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