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und ihr Kind, wiewohl ich mir keinen andern Grund denken konnte, als die Abſicht, ſich die ganze Summe zuzueignen, die ich ihr uͤbergeben hatte. Eure Erzaͤhlung gibt mir daruͤber Licht, und zeigt einen andern Beweggrund, der nicht minder ſtark wirkte, obgleich er weniger ſichtbar war, das Verlangen, Nache zu uͤben an dem Verfuͤhrer ihrer Tochter, an dem Manne, der zugleich den Verſtand und den Ruf des Maͤdchens zerſtoͤrt hatte. O Gott! haͤtte ſie doch, ſtatt ſo ſich zu raͤheen, mich dem Galgen uͤberliefert!
Aber welche Rechenſchaft gab die Elende von Effie und ihrem Kinde? fragte Johanna, die waͤhrend der langen und erſchuͤtternden Erzaͤhlung Veſtigkeit und Scharfſicht genug behielt, ihr Auge auf die Umſtaͤnde zu richten, die Licht auf das Schickſal ihrer Schweſter werfen konnten.
Sie wollte gar keine geben, erwiderte Staun⸗ ton. Sie ſagte, die Mutter waͤre bei Mond⸗ ſchein, mit dem Kinde auf dem Arme, aus ih⸗ rem Hauſe entwiſcht; ſie haͤtte ſeitdem nichts mehr von ihnen geſehen, und das Maͤdchen koͤnn⸗ te das Kind wohl in den See, oder in die Stein⸗ bruͤche geworfen haben, und das waͤre wahrſchein⸗ lich genug.
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