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Minuten genickt hatte, uͤberfiel ſie wieder der unruhige und unſtete Geiſt ihrer Krankheit. Sie erhob ihr Haupt und ſprach einige Worte mit leiſerem Tone, bis ſie allmaͤhlig wieder von einer Schlaͤfrigkeit uͤberwaͤltigt wurde, wozu die Beſchwerden einer Tagreiſe zu Pferde wahr⸗ ſcheinlich eine ungewoͤhnliche Veranlaſſung gege⸗ ben hatten.„Ich weiß nicht, was mich ſo ſchlaͤfrig macht, ſprach ſie. Ich ſchlafe ſonſt nie, bis der liebe Mond zu Bette geht, zumal wenn der Vollmond uͤber uns in ſeiner großen ſilbernen Kutſche daher faͤhrt. Ich habe wohl vor lauter Freude ihn mit einem Tanze begruͤßt, und zuweilen kamen todte Leute und tanzten mit mir, wie der Porteous und Andre, die ich im Leben gekannt hatte. Ihr muͤßt wiſſen, ich bin einmahl ſelber todt geweſen.“ Darauf ſang die arme Wahnſinnige mit leiſem und wildem Tone: Auf'm Kirchhof dort liegt mein Gebein, So weit jenſeit der See, Und es iſt nur mein froher Geiſt, Womit ich vor dir ſteh! Aber, Hannchen, Niemand weiß viel davon, wer lebt und wer todt iſt, aber wer ins Feen⸗ 1y. Theil.


