Teil eines Werkes 
4. Theil (1823)
Entstehung
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Grete befolgte Levitt's Rath. Sie entfernte ſich ſo ſchnell als ſie konnte, und zog Johanna in einen Schlupfwinkel, der von dem uͤbrigen Scheunenraum durch eine Scheidewand getrennt und mit Stroh gefuͤllt war, um, wie es ſchien, als Schlafſtaͤtte zu dienen. Das Mondlicht fiel durch ein offenes Loch auf ein Reitkiſſen, einen Packſattel und ein Paar Querſaͤcke, das Reiſe⸗ geraͤthe der Wahnſinnigen und ihrer liebenswuͤr⸗ digen Mutter. Nun, hob Grete an, habt Ihr je in eurem Leben eine ſo huͤbſche Schlafkammer geſehen? Seht, wie der Mond ſo kuͤhlig auf das friſche Stroh ſcheint. Es iſt keine ſchoͤnere Kammer im Tollhauſe, ſo huͤbſch es von außen ausſieht. Seid Ihr je im Tollhauſe geweſen!

Nein, antwortete Johanna mit ſchwacher Stimme. Die Frage, und die Art, wie die⸗ ſelbe ausgeſprochen wurde, floͤßte ihr Schrecken ein, aber ſie wollte ihre wahnſinnige Gefaͤhrtinn beſaͤnftigen, da ſie in einer ſo ungluͤcklich unſi⸗ ſichern Lage ſich befand, daß ſelbſt die Geſellſchaft dieſer ſchnatternden Verruͤckten ihr einigermaßen Schutz zu gewaͤhren ſchien.

Nie im Tollhauſe? ſprach Grete, mit dem