Teil eines Werkes 
4. Theil (1823)
Entstehung
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ſter iſt im Gefaͤngniß zu Edinburgh. Mir iſt's recht leid um ſie. Meine Mutter wuͤnſcht ihr Boͤſes, ich nicht, wenn ich auch eben ſo viel Ur⸗ ſache dazu habe.

Hoͤre Grete, ſprach der lange Raͤuber, Du haſt nicht ſo viel von des Teufels Blut, als die Hexe, deine Mutter, die mag wohl auch ſeine Alte ſein. Nimm Du das Maͤdchen mit in dei⸗ nen Stall, und laß den Teufel nicht hinein, und wenn er in Gottes Nahmen Einlaß verlangte.

Ei ja, Franz, das will ich, ſprach Grete, und zog Johanna beim Arme fort. Es ſchickt ſich nicht fuͤr ſittſame chriſtliche Maͤdchen, wie ſie und ich, zu dieſer Stunde der Nacht unter Leu⸗ ten zu ſein, wie Ihr und Thomas. Gute Nacht, Ihr Herren, fuͤr heute und kuͤnftig. Schlaft, bis Euch der Henker weckt, und dann wird's gut ſein fuͤr das Land.

Sie ging dann, als waͤre in ihrem verſtoͤrten Gemüͤthe ploͤtzlich ein Gedanke erwacht, in ſich gekehrt zu ihrer Mutter, welche an dem Kohlen⸗ feuer ſaß, das einen rothen Wiederſchein auf ihre welken und verzerrten Zuͤge warf, worin jede boͤſe Leidenſchaft ſich ausdruͤckte, das Abbild der He⸗ kate bei ihren hoͤlliſchen Gebraͤuchen. Die Wahn⸗